Kompetenzbereiche

Informieren Sie sich über die rechtlichen Schwerpunktbereiche der Kanzlei Konrad Rechtsanwälte. Im konkreten Einzelfall klären wir mit Ihnen persönlich oder fernmündlich, ob Ihre Fragestellung kompetent von uns betreut werden kann.

  • AGB- & Vertragsgestaltung

    Vertragsrecht

    Tag für Tag schließen wir Verträge, gelegentlich ohne es zu wissen und meistens ohne dass dies zu Problemen führt. Kommt es allerdings zu Meinungsverschiedenheiten wird es schnell kompliziert. Aus Vertragsparteien werden plötzlich Streitparteien. Dies gilt beispielhaft für den Immobilienerwerb, bei Investitionen in Maschinen oder anlässlich der Anschaffung von Privat- oder Nutzfahrzeugen.

    Aus unserer Sicht ist es unabdingbar, bereits vor Vertragsunterzeichnung die wechselseitigen Rechte und Pflichten zur Kalkulation von Geschäftsrisiken zu erkennen, um später auch mit Erfolg wichtige Interessen durchsetzen zu können. Bei bestehenden Verträgen ist eine rechtzeitige Chancen- und Risikoabwägung in rechtlicher Hinsicht erforderlich, um das weitere Vorgehen strategisch bestimmen zu können.

    Gerne stehen wir Ihnen hierfür zur Verfügung und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsansätze. Kontaktieren Sie uns bei allen Fragen der

    • Vertragserstellung und –gestaltung
    • Anpassung bestehender Verträge
    • Vertragsprüfung und Vertragsauflösung
    • Erstellung oder Änderung Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB)

     

    Schadensrecht/Unfallregulierung

    Wir übernehmen die Vertretung in Schadensfällen und betreuen Sie bereits bei der außergerichtlichen Abwicklung von Personen- und Sachschäden. Soweit eine Einigung nicht erzielt werden kann, vertreten wir Geschädigte, den Schädiger oder Versicherungen vor Gericht und unterstützen diese bei der Abwehr unberechtigter Ansprüche bzw. Durchsetzung berechtigter Ersatzansprüche.

    Hierbei reicht das Tätigkeitsspektrum von Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüchen bei Verkehrsunfällen, über Schadensfälle aus dem gewerblichen Bereich bis hin zu Privathaftpflichtschäden.

  • Arbeitsrecht

    Arbeitsrecht begegnet in der betrieblichen Praxis auf völlig unterschiedlichen Ebenen. Es definiert einerseits die Spielregeln zwischen Mitarbeiter und Arbeitgeber (Individualarbeitsrecht), aber auch die Rechte und Pflichten, die sich auf die Gestaltung von Arbeitsbedingungen durch Koalitionen und Mitbestimmungsvertretungen beziehen (Kollektivarbeitsrecht). Stärker als in anderen Rechtsgebieten wird die Rechtslage durch die Rechtsprechung definiert, die örtlich divergieren kann.

    Bei Konrad Rechtsanwälte wird das arbeitsrechtliche Referat von Herrn Dr. Dollmann und seinen Mitarbeitern betreut. Neben der Klärung von Fragestellungen in allen Stadien eines Arbeitsverhältnisses, von der Begründung über die Durchführung bis hin zur Beendigung, haben sich verschiedene Tätigkeitsschwerpunkte im Laufe der Jahre entwickelt, die teilweise angrenzende Rechtsgebiete berühren.


    Kündigungsrechtliche Fragestellungen

    Im Vergleich zu anderen führenden Industrienationen stellt das deutsche Arbeitsrecht hohe Anforderungen an die Wirksamkeit einer arbeitgeberseitigen Kündigung. Vor allem im Kündigungsschutzgesetz werden die gesetzlich anerkannten Kündigungsanlässe aus personenbedingten, verhaltensbedingten und betriebsbedingten Gründen normiert und durch eine gefestigte Rechtsprechung konkretisiert. Bereits bei Kündigungsabsichten beraten wir in diesem Zusammenhang die Betroffenen, um gemeinsam eine Strategie zur Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung zu entwickeln. Sollte eine einvernehmliche Lösung nicht oder nicht mehr in Betracht kommen, so setzen wir uns im arbeitsgerichtlichen Kündigungsschutzverfahren für die Wahrung oder Realisierung tangierter Rechtsansprüche ein.


    Umstrukturierungen einschließlich Sozialplanverhandlungen


    Herr Dr. Dollmann begleitet regelmäßig bei der Lösung arbeitsrechtlicher Probleme im Zusammenhang mit Umstrukturierungen oder Reorganisationen. Veränderungen im Unternehmen sind aufgrund des schnellen Wandels der Rahmenbedingungen in der Wirtschaft für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung. Neben profundem arbeits- und gesellschaftsrechtlichem Fachwissen ist vor allem das strategische Vorgehen entscheidend. Wir stehen Ihnen hierbei mit Rat und Tat zur Verfügung und entwerfen Interessenausgleichsvereinbarungen oder Sozialpläne.


    Mitbestimmungsrecht und Tarifrecht


    Rechtsstreitigkeiten ergeben sich häufig im Hinblick auf die Beteiligungsrechte von Mitbestimmungsorganen oder bei Tarifverhandlungen. Bei Fragen der Mitbestimmung in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten beraten wir deshalb Arbeitgeber und Betriebsräte und setzen uns, soweit dies erforderlich sein sollte, für die Rechte unserer Mandanten im sog. Beschlussverfahren oder im Verfahren vor der Einigungsstelle ein. Gestaltend stehen wir bei der Ausarbeitung von freiwilligen oder erzwingbaren Betriebsvereinbarungen oder bei der Entwicklung und Verhandlung von Haus- oder Sanierungstarifverträgen zur Seite.


    Arbeitsrecht im Raum der Kirchen und karitativen Einrichtungen

    Bedienen sich die Kirchen und deren karitative Einrichtungen der Privatautonomie zur Begründung und Gestaltung von Arbeitsverhältnissen, so findet auf diese das staatliche Arbeitsrecht Anwendung. Andererseits besteht eine verfassungsrechtlich garantierte Selbstbestimmung zur Gestaltung des kirchlichen Dienstes und seiner arbeitsrechtlichen Ordnung. Zahlreiche Sonderregeln, die Eingang in unterschiedlich ausgestaltete Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) gefunden haben, kennzeichnen die Rechtslage in diesem Bereich.


    Öffentliches Dienstrecht


    Zu den Beschäftigten im öffentlichen Dienst zählen neben den Beamten vor allem die Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst, die Richter und die Berufssoldaten. Von zentraler Bedeutung für die Rechtsfindung sind in diesem Tätigkeitsbereich Kenntnisse des öffentlichen Tarifrechts, des Beamten- und allgemeinen Verwaltungsrechts. Häufig muss die Rechtmäßigkeit erfolgter Eingruppierungen bzw. Versetzungen, verweigerter Nebentätigkeitsgenehmigungen oder dienstlicher Beurteilungen überprüft werden.


    Gestaltung und Beendigung von Geschäftsführerdienst- und Vorstandsverträgen


    Eine erfolgreiche Beratung, Verhandlungsführung und vertragliche Fixierung bei der Begründung oder bei beruflichen Veränderungen von Führungskräften erfordert zusätzliche Kompetenz in angrenzenden Rechtsmaterien bzw. im Konfliktmanagement. Insbesondere gilt es arbeitsrechtliche, sozialversicherungsrechtliche und steuerrechtliche Gesetzeslage und Rechtsprechung mit den Interessen der Beteiligten in Einklang zu bringen. Nach Ermittlung Ihrer Bedürfnisse entwerfen oder beurteilen wir Dienstverträge oder Aufhebungs- bzw. Auflösungsverträge. In vielen Fällen erscheinen die letztgenannten Mittel einem Bestandsschutzverfahren aus ökonomischen und rechtlichen Erwägungen vorzugswürdig.


    Sportarbeitsrecht


    Im Arbeitsrecht der Profisportler und Bundesligaspieler gelten zahlreiche rechtliche Besonderheiten, die insbesondere in der Vertragsgestaltung zum Tragen kommen. Das Sportarbeitsrecht wirft viele interessante Fragen auf. Ist der Sportler Arbeitnehmer? Gelten die gewöhnlichen Regeln des Befristungsrechts? Wer haftet bei Vertragsverletzungen? Wie weit darf ein Sportler bei einem Vereinswechsel reglementiert werden? Wie weit darf sich ein Sportler rechtswirksam von einem Vermittler oder Sportmanager tatsächlich vertreten lassen?

  • Architekten- & Ingenieurrecht

    Das Recht der Architekten und Ingenieure hat sich zu einem selbständigen Sonderrechtsgebiet innerhalb des Werkvertragsrecht entwickelt. Die gesetzlich definierte Erfolgshaftung der Architekten und Ingenieure für ihre Leistungen führt zu vielfältigen Haftungsrisiken. Ein kompliziertes Honorarrecht erschwert das Abrechnen erbrachter Leistungen.

    Erstellen und prüfen von Architekten- und Ingenieurverträgen nebst Allgemeiner und Besonderer Vertragsbedingungen
    Klare vertragliche Regelungen auf der Basis der Risiken der Vertragsparteien und ihrer jeweiligen Interessen sollten die partnerschaftliche und reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen. Hierzu ist die projektbezogene Herausarbeitung der Leistungserwartung des Auftraggebers und der besonderen Risiken des Auftragnehmers erforderlich. 
    Vorgefertigte, sogenannte "Einheitsarchitektenverträge" haben in der Praxis der höchstrichterlichen Rechtssprechung nicht Stand gehalten. Projektbezogene Verträge haben das Ziel, die individuellen Erwartungen der Vertragsparteien in eine rechtlich sichere Form zu bringen, die einen möglichst störungsfreien und zeitsicheren Bauablauf ermöglichen. Dabei ist die Regelung der Befugnisse im Verhältnis zu Dritten ebenso notwendig wie die Vereinbarung von Mechanismen im Falle eines vertragswidrigen Verhaltens einer Partei

     

    Projektbegleitende Beratung

    Nicht nur die "Verrechtlichung" des heutigen Baugeschehens stellt viele Planer und Architekten vor neue Aufgaben. Größere Projekte haben regelmäßig auch eine kompliziertere Struktur. Neben dem Bauherrn sind oft Generalübernehmer, -unternehmer, Projektsteuerer, Sicherheitskoordinatoren und verschieden Fachingenieure eingebunden. Sie alle können nicht isoliert planen und tätig werden. Es ergeben sich gegenseitige Abhängigkeiten und Schnittstellen, welche die vertragsgemäße Erfüllung beeinträchtigen können. 
    Auch ist das Entstehen eines Bauwerks ein dynamischer Prozess, der vielfach Änderungen erfordert, die nicht nur mit anderen Beteiligten abzustimmen sind, sondern auch zusätzliche Haftungsrisiken auslösen können. Technisch unterschiedliche Auffassungen, die Frage der Verantwortlichkeit, das Umsetzen notwendiger Maßnahmen sind zu beurteilen. Hierbei sind nicht nur die vertraglichen Vereinbarungen der Beteiligten, sondern auch die direkt oder indirekt geltenden technischen Regeln und der Inhalt vertraglicher Regelwerke (z. B. VOB/B) zu beachten. Ein aus rechtlicher Sicht falsches Verhalten kann zu erheblichen Schadensersatzansprüchen und/oder Kündigung des Auftrages führen.

     

    Honorarrecht (HOAI)

    Die Honorierung der Architekten und Ingenieure wird im Wesentlichen durch die für sie geschaffene Honorarordnung (HOAI) bestimmt. Sie enthält Regelungen über Umfang, Berechnung und Fälligkeit des aus dem konkreten Auftrag zu erzielenden Honorars. Um die Honorarvorstellungen des Auftragnehmers auch tatsächlich realisieren zu können, bedarf es regelmäßig einer klaren Vereinbarung zum richtigen Zeitpunkt. Die vielen gerichtlichen Auseinandersetzungen um Prüffähigkeit und inhaltliche Richtigkeit von Honorarrechnungen zeigen, wie groß die Schwierigkeiten bei der Anwendung der Vorschriften dieser Honorarordnung sind. 
    Wir beraten Sie und klären Ihre Zweifelsfragen. Soweit für die Frage der inhaltlichen Richtigkeit technische Vorfragen zu klären sind, können wir auf kompetente Sachverständige zurückgreifen.

     

    Erarbeitung kundenbezogener Qualitätsmanagementsysteme zur Vermeidung von Haftungsrisiken und Organisationsverschulden
    Jeder Architekt und Ingenieur hat für den Eintritt des Erfolges des von ihm versprochenen Werkes einzustehen. Hieraus ergeben sich mannigfaltige Vertrags- und Sachwalterpflichten, die bei Nichtbeachten zu erheblichen Haftungsrisiken führen können. Zum einen ist der Bauherr im Rahmen der gemachten Leistungsvorgaben in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht optimal zu beraten. Zum anderen obliegen dem Auftragnehmer im Interesse des Auftraggebers Pflichten gegenüber den anderen am Bau Beteiligten, die er selbständig wahrzunehmen hat. Nicht selten bleiben Fehler zunächst unbemerkt. Im Regressfall können erheblich steigende Haftpflichtprämien und Kündigung der Haftpflichtversicherung die Folge sein, soweit das Fehlverhalten versichert war. War dies nicht der Fall oder ist die Versicherung eines bestimmten Risikos grundsätzlich nicht möglich, kann dies den nach außen Verantwortlichen leicht in den wirtschaftlichen Ruin führen. 
    Um diesen Gefahren zu begegnen, empfiehlt sich der Aufbau eines für den Betrieb maßgeschneiderten Qualitätsmanagementsystems, welches den Mitarbeitern verbindliche Leitlinien an die Hand gibt, wie sie sich rechtlich richtig verhalten. Hierdurch kann auch die langjährige Haftung wegen sogenannten Organisationsverschuldens vermieden werden. 
    Wir bauen mit Ihnen gemeinsam dieses System auf, führen es bei Ihren Mitarbeitern ein und Schulen bei Wunsch regelmäßig. Selbstverständlich werden die eingeführten Systeme von uns gepflegt und den jeweiligen Aktualitäten angepasst.
  • Bank- & Kapitalmarktrecht

    Gegenwärtig vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht irgendeine bankrechtlich relevante Handlung vornehmen, sei es einen Einkauf per Lastschriftverfahren bezahlen, eine Überweisung vornehmen oder Geld am Automaten abheben. Das Bankrecht ist eine Materie, die in zahlreichen einzelnen Gesetzen Regelungen enthält und oftmals auch Schnittpunkte zu anderen Rechtsgebieten aufweist. Darüber hinaus ist das Bankrecht maßgeblich geprägt durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken und Sparkassen sowie eine mittlerweile teilweise sehr ausdifferenzierte Rechtsprechung, die zunehmend auch gemeinschaftsrechtlich beeinflusst wird.

    Wir bieten Ihnen in diesem Bereich, vom allgemeinen Darlehensvertragsrecht über das sogenannte Kreditsicherungsrecht bis hin zum Überweisungsrecht, eine umfassende, auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung. Auch wenn Gestaltungen erforderlich sind, entwerfen wir für Sie Darlehens- und Kreditsicherungsverträge oder überprüfen entsprechende Vereinbarungen zwischen Zahlungsdienstleistern und den jeweiligen Kunden. Sollte Bedarf bestehen, so werden wir Ihre Interessen auch vor Gericht mit der gebotenen Deutlichkeit vertreten.

    Auch das Kapitalmarktrecht ist von der Rechtsprechung und zahlreichen eigenständigen gesetzlichen Regelungen geprägt, hat jedoch für den Bereich der Investmentvermögen eine einheitliche Regelung mit dem Kapitalanlagegesetzbuch vom 4. Juli 2013 erfahren. Hier ist die Kenntnis von dem umfassenden Ineinandergreifen der unterschiedlichen Regelungsmechanismen ebenso unabdingbar wie eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der sich permanent wandelnden Rechtsprechung. Gerade in den Zeiten, in denen sich der sogenannte „Graue Kapitalmarkt“ wegen stetig sinkender Zinsen großer Anziehungskraft erfreut, ist eine an Ihren jeweiligen Einzelinteressen ausgerichtete und zielorientierte Beratung mit gegebenenfalls gerichtlicher Durchsetzung mehr denn je geboten. Wir stehen Ihnen hierfür mit Rat und Tat zu Seite.

  • Bau- & Immobilienrecht

    Unter privatem Baurecht versteht man das Recht der an dem Entstehungsprozess eines Bauwerks Beteiligten. Es ist von der Vertragsfreiheit der Parteien geprägt und unterliegt nur wenigen zwingenden Einschränkungen.

    Neben den im Bereich der "Dienstleistungen" beschriebenen Tätigkeiten sind wir vor allem in folgenden Bereichen tätig.


    Nachtragsmanagement

    Nach seriösen baubetriebswirtschaftlichen Untersuchungen gehen bei der Bearbeitung eines Auftrages nicht selten bis zu 40 % des zu erzielenden Erfolgspotenziales durch die Nichthonorierung von Umständen und zusätzlichen Leistungen verloren, auf die der Auftragnehmer aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen Anspruch hätte. Hierbei handelt es sich einmal um während des Entstehungsprozesses zu erbringende zusätzliche Leistungen, die nach den vertraglichen Vereinbarungen im geschuldeten Preis nicht enthalten waren. Zum anderen geht es in wesentlichem Umfang auch um Produktivitätseinbußen aus von Dritten verursachten Behinderungen und Bauzeitverzögerungen. Damit solche Risiken der Ergebnisverschlechterung sich nicht realisieren, sondern entsprechend den tatsächlichen Verhältnissen in Form von Nachträgen geltend gemacht werden können, ist das richtige rechtliche Verhalten und die Sicherstellung der notwendigen Nachweise erforderlich. Wir erarbeiten mit Ihnen betriebs- und projektbezogen die hierfür notwendigen Maßnahmen und schulen Ihre Mitarbeiter.


    Baubetriebliche Risikomanagementsysteme

    Jedes Bauvorhaben ist regelmäßig ein Unikat mit unterschiedlichen Beteiligten. Je nach Aufgabenstellung ergeben sich verschiedene Erfolgs- und Risikopotenziale. Baubetriebliche Risikomanagementsysteme haben zum einen die Aufgabe, unter Einbeziehung aller beteiligten Betriebs- und Unternehmensteile sicherzustellen, dass grundsätzlich alle, insbesondere mittel- und langfristige Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, vollständig erkannt und analysiert werden. Nur so können die grundlegend wichtigen Entscheidungen für die Zukunft des Unternehmens richtig getroffen werden.
    Daneben ist die Installierung eines projektbezogenen Risikomanagements erforderlich, welches das Erkennen projekt- und produktspezifischer Risiken sicherstellt. Von besonderer Bedeutung ist bei einem einzelnen Bauprojekt das rechtzeitige Erkennen der rechtlichen Risiken aus den vertraglich zugrunde zu legenden Vereinbarungen. Dies gilt zum einen für die Frage, welche Leistungen zu dem vertraglich vereinbarten Preis insgesamt zu erbringen sind und welche besonderen Haftungspotenziale sich aus dem Entstehungsprozess des geschuldeten Werkes ergeben können. Dabei kommt der intensiven Prüfung vor Vertragsschluss die entscheidende Bedeutung zu.

    Daneben kann es sinnvoll sein, dem einzelnen Mitarbeiter für sich ständig wiederholende Vorgänge rechtlich abgesicherte Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen, um individuelles Fehlverhalten zu vermeiden. Entsprechend der Organisation, dem Potenzial der vorhandenen Mitarbeiter und in Abhängigkeit von der Leistungstiefe des einzelnen Betriebes erarbeiten wir mit Ihnen auf der Basis der vorgegebenen betriebswirtschaftlichen Planung ein individuelles Risikomanagementsystem. Dabei berücksichtigen wir bei Bedarf die Vorschriften der Zertifizierungssysteme der ISO 9000 ff.
    Ein funktionierendes und dokumentiertes Risikomanagementsystem führt nach den Vorschriften des sogenannten Abkommens Basel II zu einem besseren Rating gegenüber den fremdfinanzierenden Kapitalgebern. Darüber hinaus helfen diese Systeme auch, eine Haftung der organschaftlichen Vertreter des Unternehmens nach dem sogenannten KonTraG zu vermeiden.


    Unternehmenskauf und -verkauf

    Der Kauf oder Verkauf eines Bauunternehmens birgt produktspezifisch besondere Risiken. Neben der Dauer und dem möglichen Umfang von Gewährleistungsansprüchen ist bei der Kaufpreisfindung den unfertigen Leistungen und dem Erlösrisiko der Einzelprojekte im Rahmen der Due Dilligence besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Dabei sind auch Kenntnisse über Organisations- und Personalstruktur des Kaufgegenstandes erforderlich.


    Öffentliches Baurecht 
    Unter öffentlichem Baurecht versteht man einerseits die eine geordnete Bebauung regelnden Vorschriften. In diesen ist festgelegt, welche Art der Nutzung in welcher Gestaltung auf einem konkreten Grundstück genehmigungsfähig ist (Planungsrecht) und andererseits das so genannte Bauordnungsrecht. Dieses regelt die einzuhaltenden Verfahren im Zusammenhang mit der Bebauung eines Grundstückes und die qualitativen Anforderungen an Bauwerk und an die am Bau Beteiligten. Es handelt sich im Wesentlichen um zwingendes, der Dispositionsbefugnis der beteiligten Parteien entzogenes Recht.

     


    Bauplanungs- und Bauordnungsrecht

    Bei genehmigungspflichtigen Bauvorhaben beraten und begleiten wir Sie vor und bei der Bauantragstellung, wenn es darum geht, abzuklären, welches Bauvorhaben an der konkreten Stelle in welchem Umfang mit welcher Nutzungsart zulässig ist und erstellen in besonderen Verfahren (z. B. Städtebaulicher Vertrag, Vorhaben- und Erschließungsplan) die notwendigen Vertragsdokumente.


    Gewerberaummiet- und Wohnungseigentumsrecht

    Unter Mietrecht versteht man das Rechtsverhältnis zwischen Vermieter und Mieter. Aufgrund der Tatsache, dass eine Vielzahl der Unternehmen und Gewerbetreibenden unmittelbar von einer Anmietung oder einer Vermietung betroffen sind, übernehmen wir Mandate im Gewerberaummietrecht

    Das Wohnungseigentumsrecht stellt eine zivilrechtliche Sondermaterie dar und zeichnet sich durch außerordentliche Komplexität der Rechtsbeziehungen der verschiedenen Beteiligten untereinander, den einzelnen Wohnungseigentümern, der Wohnungseigentümergemeinschaft, dem Verwalter und Dritten, aus. Wohnungseigentum ist das Eigentum an einer einzelnen abgeschlossenen Wohnung innerhalb eines Gebäudes. Während die Wohnung im Eigentum des einzelnen Wohnungseigentümers steht (Sondereigentum), gehört die Außenhülle des Gebäudes sowie die gemeinschaftlichen Flächen (Treppenhäuser, Heizungskeller und Ähnliches) den Wohnungseigentümern gemeinsam (Gemeinschaftseigentum).

  • Compliance & Haftung

    Zu den Pflichten von Geschäftsleitungsorganen von Personen- und insbesondere von Kapitalgesellschaften gehört es, für die Einhaltung von Rechtsvorschriften innerhalb des Unternehmens oder Konzerns zu sorgen.

    Compliance bezeichnet das Spektrum von Routinen und Hilfestellungen zur regelhaften Überwachung unternehmensinterner Abläufe zur Vermeidung von Haftungsfällen, Schadensersatzklagen und behördliche Ermittlungsmaßnahmen. Sie ist Bestandteil ordnungsgemäßer Unternehmensführung (Corporate Governance).

    Unsere spezialisierten Anwälte beraten Sie  bei der Schaffung, Effektivierung und Pflege des Compliance-Instrumentariums (z. B. interne Richtlinien, Kodizes, Prüfungsabläufe, Hotlines und Meldesysteme, Mitarbeiterschulungen). Gemeinsam  identifizieren das Erforderliche und setzen es mit ihnen um. Auf diese Weise erreichen wir eine Minimierung bestehender Risiken für das Unternehmen, seine Organmitglieder und Mitarbeiter.

    Unsere Compliance-Beratung umfasst die wesentlichen compliance-relevanten Rechtsgebiete (ausgenommen Kartellrecht) ab, insbesondere:

    - Arbeitsrecht
    - M&A-Transaktionen
    - Kapitalmarktrecht
    - Wirtschaftsstrafrecht

  • Erbrecht & Unternehmensnachfolge

    Unternehmensnachfolge

    Der Übergang von Vermögen zu Lebzeiten und von Todes wegen stellt alle Beteiligten vor schwierige Fragen. Mit der eigenen Sterblichkeit befasst man sich nur allzu ungern und vor dem Ableben soll das Vermögen noch nicht (vollständig) übergehen. Es kann daher nicht verwundern, wenn Statistiker vermelden, dass nur etwa 20 % der Bundesbürger Testamente errichten. Gerade im Unternehmensbereich kann dies erhebliche Konsequenzen haben, da hier das gesetzgeberische Lösungsmodell häufig keine geeigneten Lösungen bereithält. Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Betriebe trotz intensiver Suche keinen geeigneten Nachfolger finden. Die Größenordnung der Problematik ist insbesondere im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung erschreckend. Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) steht Jahr für Jahr bei rund 71 000 Familienunternehmen ein Generationswechsel ins Haus. Es besteht daher ein großer Bedarf an Lösungsmöglichkeiten zur Unternehmensnachfolge. 


    Gestaltung von Testamenten, Erbverträgen, Eheverträgen

    Will der Erblasser von der gesetzlichen Erbfolge abweichen, muss er eine letztwillige Verfügung errichten. Als Formen letztwilliger Verfügungen sieht das Bürgerliche Gesetzbuch das Testament und den Erbvertrag vor. Die scheinbar kostengünstigste und einfachste Form ist das handschriftliche Testament. Es wird vom Erblasser vollständig handschriftlich verfasst und unter Angabe von Ort und Datum unterschrieben. Bei einem handschriftlichen Testament besteht jedoch die Gefahr, dass es im Erbfall nicht aufgefunden wird, Lücken enthält oder missverständlich formuliert ist. 


    Vorweggenommene Erbfolge und Schenkungen

    Verträge zu Lebzeiten mit dem Ziel, Vermögen auf die nächste Generation zu übertragen, spielen in der Praxis eine zunehmende Rolle. Nicht nur steuerliche Aspekte sind hierfür ausschlaggebend, lassen sich auf diesem Weg auch Pflichtteilsansprüche reduzieren und Streitigkeiten nach dem Erbfall vermeiden.


    Testamentsvollstreckung 

    Wer eine Verfügung von Todes wegen errichtet, möchte auch sichergestellt wissen, dass seine Anordnungen befolgt werden. Zur Erreichung dieses Zwecks kann die Anordnung der Testamentsvollstreckung in Betracht kommen. Der Testamentsvollstrecker überwacht nicht nur den Erblasserwillen, sondern ist auch für die tatsächliche Abwicklung des Nachlasses verantwortlich. Schließlich übt er häufig eine Schlichtungsfunktion aus, wenn es innerhalb der Erbengemeinschaft zu Auseinandersetzungen kommt.


    Begleitung von Erbauseinandersetzungen

    Sind mehrere Erben vorhanden, wird’s kompliziert. Über das Erbe können die Erben nur gemeinschaftlich verfügen. Auch alle Entscheidungen über die Verwaltung des Nachlasses müssen die Erben gemeinsam treffen. Über kurz oder lang werden sich die Erben darüber einigen müssen, ob sie die Erbengemeinschaft als Dauerzustand aufrecht erhalten wollen. Dies ist aber meist nicht empfehlenswert. In der Regel ist es angezeigt, die Erbengemeinschaft im Wege der Auseinandersetzung zu beenden. Die hierbei vorhandenen Möglichkeiten sind vielfältig.

  • Erneuerbaren Energien

    Wir beraten seit mehreren Jahren Unternehmen und Investoren im Bereich Solarenergie, Windkraftparks und Biogasanlagen in rechtlicher Sicht.

    Zum Tätigkeitsspektrum gehört die Vertragsgestaltung im Zusammenhang mit der Errichtung von photovoltaischen oder solarthermischen Anlagen oder die Konzeption von Biogasanlagen. Die Vertretung von Solarenergie-Fachbetrieben, Projektgesellschaften und Kapitalanlegern erfordert nicht nur Kenntnisse im Recht der erneuerbaren Energien nach dem EEG. Eine qualitativ hochwertige Rechtsberatung und -vertretung im Bereich Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft oder Biogas verlangt auch ein Verständnis der technischen, baurechtlichen und betriebswirtschaftlichen Hintergründe der Vorhaben sowie der Geschäftspraxis und rechtlichen Beziehungen zwischen Investoren, Netzbetreibern, Anlagenbetreibern, Fachbetrieben und der öffentlichen Han.

  • Gesellschaftsrecht

    Das Gesellschaftsrecht gehört zu den klassischen Aufgabenbereichen einer wirtschaftsberatenden Kanzlei. Dabei stehen wir vor allem mittelständisch geprägten Unternehmen oder familiengeführten Personengesellschaften zur Seite. Die Bandbreite unserer Tätigkeit reicht von der Beratung bei der Gesellschaftsgründung über die Begleitung von gesellschaftsrechtlichen Strukturmaßnahmen bis hin zur Umgestaltung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Wir unterstützen Sie demgemäß bei der Auswahl der geeigneten Rechtsform ebenso wie bei der Gestaltung der Gesellschaftsverträge.

    Auch zwischen langjährigen Gesellschaftern kann es gelegentlich zu Auseinandersetzungen kommen. Hieran vermag auch ein hervorragender Gesellschaftsvertrag nichts zu ändern. In derartigen Situationen vertreten wir die Interessen unserer Mandanten mit allem Nachdruck.

    Zu unseren Aufgaben gehört es ferner, Organmitglieder in Fragen potentieller Haftungsrisiken zu beraten und Strategien zur Vermeidung einer Haftung zu entwickeln. Wir überprüfen aber auch umgekehrt Pflichtverletzungen der Geschäftsleitung und sind bei der Geltendmachung von Ersatzansprüchen behilflich.

    Darüber hinaus sind wir Ansprechpartner in allen Fragen des Handelsvertreterrechts, insbesondere wenn es um Provisions- oder Ausgleichsansprüche geht.

    Schließlich gestalten wir Ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen und andere für den Handelsverkehr bedeutsame Verträge.

  • Gewerblicher Rechtsschutz

    Der Gewerblicher Rechtsschutz schützt immaterielle Güter (geistige Leistungen) auf gewerblichem Gebiet, insbesondere im Bereich von Marken, Geschmacksmustern, Designs usw. Diese Schutzrechte ermöglichen es dem Rechteinhaber, Dritten Rechte an seinen Leistungen einzuräumen oder die Nutzung zu verbieten und den wirtschaftlichen Nutzen aus seinen geistigen Leistungen zu ziehen.


    Markenrecht

    Marken sind ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und stellen mitunter einen erheblichen Vermögenswert dar. Marken dienen der Wiedererkennung und prägen ein Image. Wir setzen Ihre markenrechtlichen Ansprüche durch Abmahnungen und durch gerichtliche Maßnahmen durch. Sind Sie abgemahnt worden unterstützen wir Sie bei der Abwehr der Ansprüche und bei der Entwicklung von Gegenstrategien.


    Werbe- und Wettbewerbsrecht

    Daneben gehört das Wettbewerbsrecht mit Nebengebieten und das Kartellrecht zum Gewerblichen Rechtsschutz. Werbung ist im heutigen Wirtschaftsleben unerlässlicher Bestandteil geschäftlichen Handelns. Dabei gibt es Grenzen was Werbung darf und was nicht. Wie weit Werbung gehen darf, regelt das Wettbewerbsrecht. Hält sich ein Unternehmen nicht wettbewerbsrechtliche Vorschriften handelt es wettbewerbswidrig und kann von seinen Wettbewerbern durch Abmahnungen und gerichtliche Schritte auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz in Anspruch genommen werden. 
    Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, eventuell alternative Lösungen zu finden und Strategien bei Wettbewerbsstreitigkeiten zu entwickeln, beraten und vertreten wir unsere Mandanten in allen Bereichen des Wettbewerbsrechts.


    E-Commerce

    Über den Handel im Internet werden Milliardensummen umgesetzt, Tendenz steigend. Über den Onlinehandel haben auch kleinere Unternehmen die Möglichkeit sich an potentielle Käufer weltweit mit relativ geringem Aufwand zu richten. Hierdurch bewegen sich die Verkäufer aber auch auf einer größeren Bühne, so dass ihre Angebote auch von einer Vielzahl von Wettbewerbern beäugt werden, die oftmals schnell gegen Rechtsverletzungen vorgehen. 
    Daher empfiehlt es sich bevor man Waren oder Dienstleistungen online anbietet, die Angebote im Vorfeld auf die Einhaltung von Verbraucherschutzvorschriften und wettbewerbsrechtlichen Vorschriften zu prüfen.

  • Handels- & Vertriebsrecht

    Das Handelsrecht wird auch als Sonderprivatrecht der Kaufleute bezeichnet. Es knüpft an die Kaufmannseigenschaft an und trägt den Bedürfnissen des kaufmännischen Rechtsverkehrs in besonderer Weise Rechnung, indem es zum einen stärker auf Eigenverantwortung setzt und zum anderen stets die Schnelligkeit und Leichtigkeit des Rechtsverkehrs im Blick hat.

    Als Kanzlei mit wirtschaftsrechtlicher Ausrichtung bieten wir Beratung und Vertretung in allen Auseinandersetzungen unter Beteiligung von Kaufleuten an, die spezifische Kenntnisse im handelsrechtlichen Bereich erfordern.

    Daneben werden wir gestaltend tätig, wobei die Aus- und Umarbeitung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen einen zentralen Stellenwert hat. Gerade in diesem Bereich kann es für Unternehmen unabdingbar sein, den aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung möglichst fortwährend Rechnung zu tragen.

    Das Vertriebsrecht ist aufgrund zahlreicher Überschneidungen eng mit dem Handelsrecht verknüpft und lässt sich charakterisieren als Recht der Absatzmittlung von Waren und Dienstleistungen. Es umfasst insbesondere Rechtsverhältnisse zwischen Unternehmer und Handelsvertreter oder Makler, zwischen Bausparkasse und Bausparkassenvertreter, zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer, zwischen Arbeitgeber und angestelltem Reisenden und zwischen Hersteller bzw. Lieferant und Vertragshändler.

    Das Rechtsverhältnis mit dem Endkunden (Käufer, Versicherungsnehmer, Mieter, Investor, Auftraggeber) wird dagegen überwiegend nicht als Teil des Vertriebsrechts angesehen.

    Das Vertriebsrecht ist nicht zusammenhängend geregelt und setzt daher die Kenntnis verschiedener Rechtsquellen voraus. Dazu gehören im Wesentlichen das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), das Handelsgesetzbuch (HGB) und das Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB). Auch Bestimmungen, die das „Dürfen“ im Bereich der Absatzmittlung und –organisation regeln, gehören zum Vertriebsrecht. Dies trifft insbesondere auf bestimmte Normen aus den Rechtsgebieten Wettbewerbsrecht, Kartellrecht und Datenschutzrecht zu. Schließlich stellt auch das europäische Recht eine bedeutende Rechtsquelle des Vertriebsrechts dar.

    Unser Beratungsangebot in diesem Bereich richtet sich zum einen an Unternehmen, die wir bei der Gestaltung ihrer Vertriebsorganisation unterstützen. Dies reicht von der Beratung über die verschiedenen Möglichkeiten der Absatzorganisation bis hin zur Ausarbeitung konkreter Vertriebsmodelle.

    Darüber hinaus beraten und vertreten wir Unternehmer wie Absatzmittler gleichermaßen bei der Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen aus Vertriebsverträgen. Von zentraler Bedeutung ist an dieser Stelle der in § 89 b HGB geregelte Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters bei Beendigung des Vertragsverhältnisses, der je nach Lage des Falles beachtliche Summen erreichen kann.

    Schließlich stehen wir unseren Mandanten auch bei Fragestellungen zur Seite, die auf die Beendigung von Vertriebsverträgen abzielen.

  • Insolvenz & Sanierung

    Im Bereich der Insolvenz- und Sanierungsberatung vertreten wir Unternehmen in der Krise, Gläubiger oder persönlich in Anspruch genommene Organmitglieder, ohne selbst als Insolvenzverwalter in Regel- oder Verbraucherverfahren tätig zu werden. Auf Grund dieser freiwilligen Beschränkung vermeiden wir Interessenkonflikte.


    Insolvenz- und Sanierungsberatung von Unternehmen

    Wir beraten im Zusammenhang mit der Abwendung drohender Insolvenz, unterstützen bei Maßnahmen zur Beseitigung eintretender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, vertreten gegen Gläubiger, Banken, Finanzamt oder Sozialversicherungsträger. Situationsabhängig erarbeiten wir zudem Sanierungsvergleiche mit Gläubigern und beraten strategisch vor Stellung eines Insolvenzantrages.


    Vertretung von Gläubigerinteressen

    Einen weiteren Teilbereich bildet die Vertretung von Gläubigerinteressen. Hier sehen wir unsere Aufgabe in der Sicherung von Ansprüchen und Rechten sowie in der Verfolgung von Ansprüchen und Rechten vor, während und nach dem Insolvenzverfahren, zum Beispiel durch Anfechtung von Vermögensverschiebungen.


    Vertretung von Geschäftsführern und Unternehmern

    Zudem setzen wir uns für Organmitglieder von Kapitalgesellschaften (Vorstände und Geschäftsführer) oder für Einzelunternehmer gegen persönliche Inanspruchnahme ein, etwa bei Ansprüchen des Finanzamts oder der Sozialversicherungsträger, bei der Abwehr von Ansprüchen durch den Insolvenzverwalter (Anfechtung, Schadenersatz, Eigenkapitalersatz, Stammeinlage, Unterbilanz- und Differenzhaftung, etc). Dies beinhaltet auch die Verteidigung in Ermittlungs-, Straf- und Steuerstrafverfahren oder beispielsweise bei der Durchsetzung versicherungsrechtlicher Ansprüche.

  • Strafrecht

    Im Strafrecht ist wichtig, sich rechtzeitig an einen Anwalt zu wenden. Nur der Anwalt bekommt vollständige Akteneinsicht. Je früher eine Kontaktaufnahme durch ihn bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erfolgt, desto eher steigen die Chancen, dass das Ermittlungsverfahren eingestellt wird, und die Sanktionen klein gehalten werden können.


    Allgemeine Strafdelikte

    Ladendiebstahl, Betrug, Beleidigung - so etwas passiert nur den anderen!
    Die Gefahr, in ein Strafverfahren verwickelt zu werden, ist für Privatpersonen gegenwärtig. Nachlässigkeiten, eine übersehene Rechnung, Streit mit einem Lieferanten oder Nachbarn: Plötzlich hat Sie jemand "angezeigt" und sie bekommen deshalb eine „Vorladung“ von der Polizei. Und dabei war alles doch ganz anders.
    Bevor Sie sich auf eine Diskussion mit der Polizei einlassen, sollten Sie auch bei solch alltäglichen Problemen den Rat eines erfahrenen Anwaltes einholen. Wir beraten Sie auch in diesen Alltagsstreitigkeiten und versuchen,  mit Ihnen gemeinsam schwerwiegende Folgen  vermeiden zu können.
    Sobald die Polizei im Spiel ist, sollten Sie als Laie sich des Beistands eines erfahrenen Strafverteidigers versichern, selbst wenn Ihnen zu Anfang die Angelegenheit klein erscheint. 
     

    Spezialkompetenz: Arztstrafrecht

    Der Vorwurf eines Abrechnungsbetruges ist schnell erhoben – er führt auch zu Problemen bei der Gestaltung des beruflichen Alltags, bis hin zu möglichen Problemen mit der Zulassung. 
    Sei es eine Nachlässigkeit, ein Fehler eines Mitarbeiters, Missgunst oder Rache  Kollegen oder Rache eines ehemaligen Mitarbeiters oder unzufriedenen Patienten, oder gar eine Krankenkasse: Eine entsprechende Mitteilung an die Staatsanwaltschaft kann die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bedeuten.
    Aber auch auf dem Gebiet der Behandlung kann niemand eine Strafanzeige, etwa wegen fahrlässiger Körperverletzung, ausschließen. 
    Wenden Sie sich daher an uns, damit frühzeitig die richtigen Weichen im Ermittlungsverfahren gestellt werden können. Herr RA Keck war mehrere Jahre als Jurist eines großen Klinikums tätig. Er kennt die ärztlichen Aufgaben und häufig erhobene Vorwürfe.


    Spezialkompetenz: Verkehrsstrafrecht

    Schon kleine Unaufmerksamkeiten – die jedem Verkehrsteilnehmer leicht unterlaufen können – führen zur Einleitung eines Verkehrsstrafverfahrens oder zur Verfolgung einer Ordnungswidrigkeit.
    Eine Ablenkung führt zu einem Unfall, der Insasse des anderen Fahrzeuges ist verletzt – vielleicht nur leicht; die führt unweigerlich zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen "fahrlässiger Körperverletzung". Aber auch das Übersehen eines Verkehrsschildes, die fehlerhafte Interpretation einer Situation führen zu Komplikationen, häufig zu einer Ordnungswidrigkeit. 
    Die drohenden Sanktionen bei Verkehrsordnungswidrigkeiten reichen von einer Geldbuße mit der Verzeichnung von Punkten im Verkehrszentralregister bis hin zum Fahrverbot. So können für eine Verkehrsstraftat bis zu 7 Punkte drohen !
    Bei 18 Punkten im Verkehrszentralregister  entzieht die Verwaltungsbehörde die Fahrerlaubnis. 
    Als besondere Sanktion kann das Strafgericht neben einer Geld- oder Bewährungsstrafe auch die Fahrerlaubnis entziehen und eine Sperrfrist bestimmen, innerhalb derer der Bürger keine neue Fahrerlaubnis erhalten kann. Ein verkehrsrechtliches Strafverfahren kann damit zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. die zu erheblichen wirtschaftlichen und beruflichen Konsequenzen führen kann. Aus diesem Grund ist es sachgerecht, möglichst frühzeitig einen Rechtsanwalt zu beauftragen.
    Ein wichtiger Ratschlag : 
    Zu Fragen von Unfallbeteiligten keine Angaben machen! Auf Fragen der Polizeibeamten spätestens dann keine Angaben mehr machen, wenn mit der Einleitung eines Strafverfahrens oder eines Verfahrens wegen einer Ordnungswidrigkeit gerechnet werden muss!

    Jedes Verfahren wegen einer Verkehrssache – sei es wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit – bedarf sorgfältiger Vorbereitung und einer Einsicht in die Akten der Polizei, der Verwaltungsbehörde und in die Unterlagen der Staatsanwaltschaft. Herr RA Keck steht Ihnen als Fachanwalt für Verkehrsrecht und erfahrener Strafverteidiger zur Seite.

  • Vergaberecht

    Das Vergaberecht oberhalb der sogenannten „Schwellenwerte“ wird durch europrechtliche Regelungen in einem zwingenden Mindestumfang geprägt. Die Vorschriften des GWB regeln i.V. m. den Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV) detailliert die Recht und Pflichten der am öffentlichen Vergabeverfahren Beteiligten, die durch eine Flut häufig gegenteiliger Entscheidungen der Vergabekammern und –senate ergänzt werden. Kürzeste Rechtsmittelfristen zwingen zu unverzüglichen Reaktionen.

    Fraglich kann sein, ob eine Ausschreibung den Vergaberichtlinien entspricht, also als solche in ihrer konkreten Form zulässig ist, die Regeln des jeweiligen Vergabeverfahrens bis zu seinem Abschluss eingehalten werden und welche Möglichkeiten auf Abhilfe bei Verstößen gegen ein ordnungsgemäßes Verfahren durch die Vergabestellen bestehen. Dabei ist zwischen Vergabeverfahren unter- und oberhalb der sogenannten Schwellenwerte zu unterscheiden. Häufig bestehen auch Meinungsverschiedenheiten über die Frage ob ein konkretes Angebot aus formellen Gründen überhaupt zu werten oder einem bestimmten Angebot der Zuschlag zu erteilen ist und ob und welche Möglichkeiten ein zu Unrecht ausgeschlossener oder nicht berücksichtigter Bieter hat, den Zuschlag an einen Konkurrenten zu verhindern, welchem der Auftrag nicht erteilt werden dürfte. 
    Daneben stellt sich vor allem bei Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte die Frage nach Schadensersatzansprüchen zugunsten eines zu Unrecht nicht erfolgreichen Bieters, wenn der Auftrag anderweitig bestandskräftig vergeben wurde. 

    Wir beraten und begleiten Auftraggeber, mit der Ausschreibung beauftragte Dritte und Bieter in allen Vergabeangelegenheiten bis zum Abschluss eines möglichen Rechtsschutzverfahrens.

  • Verkehrsrecht

    Unter Verkehrsrecht versteht man rechtliche Fragestellungen aus den Bereichen Unfallregulierung, Autokauf und -reparatur, Verkehrsstrafsachen, Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr und Fahrerlaubnisrecht.


    Verkehrsunfallabwicklung


    Bei einem Verkehrsunfall haftet die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden verschuldensabhängig. Aufgrund der Vielzahl von Urteilen steht der Laie oft hilflos der Abwicklung durch die Versicherung gegenüber. Oft werden von den Versicherungen für den Geschädigten nachteilige Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben und nicht alle dem Geschädigten zustehenden Schadenspositionen ersetzt. Sie haben das Recht, einen freien Gutachter zu wählen. Dabei sind verschiedene Schadenstypen zu unterscheiden.
    • Sachschaden
    Neben dem tatsächlichen Schaden an Ihrem Fahrzeug, steht Ihnen auch der Ausgleich in Bezug auf Abschleppkosten, Mietwagen/Nutzungsausfall, Sachverständigengebühren und weiterer Schadenspositionen wie An- und Abmeldekosten zu. Dabei kann der Geschädigte wählen, ob er eine tatsächliche Reparatur wünscht, oder ob er, so der Pkw fahrtüchtig ist, sich lieber den Schaden und den Wertverlust an seinem Pkw auszahlen lassen möchte. Gerade in Bezug auf die Mietwagenkosten und den Nutzungsausfall sind einige Aspekte zu beachten. Wie lange ein Geschädigter einen Anspruch auf einen Mietwagen besitzt und in welcher Höhe die Mietwagenkosten zu übernehmen sind, sind entscheidende Fragen, wenn es um die Mobilität des Geschädigten geht. Ist man nicht unbedingt auf ein Ersatzfahrzeug angewiesen, kann man sich den Ausfall des Fahrzeugs auch durch einen sog. Nutzungsausfall in Geld ersetzen lassen.
    • Personenschaden
    Wenn Sie bei dem Unfall verletzt wurden, haben Sie einen Anspruch auf ein Schmerzensgeld sowie die Übernahme der Heilbehandlungskosten durch die Gegenseite. Das Schmerzensgeld orientiert sich dabei an bereits ergangenen Urteilen und hat sich an jahrelanger Rechtsprechung entwickelt. Dabei reicht die Spanne von kleinen Verletzungen wie Schleudertrauma oder Prellungen über Knochenbrüchen bis hin zu Dauerschäden oder dem Verlust des Lebens. Bei größeren Verletzungen mit lang andauernder Heilbehandlung und Arbeitsunfähigkeit ist auch an den Haushaltsführungsschaden, vermehrte Bedürfnisse, entgangener Verdienst oder bei Selbständigen an entgangenen Gewinn zu denken - bis hin zu Rentenansprüchen.
    Beachten Sie:
    Der Sachbearbeiter der gegnerischen Versicherung beschäftigt sich ausschließlich mit der Unfallabwicklung. Beauftragen Sie daher einen im Verkehrsrecht versierten Anwalt, um ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen.

     
    Bußgeldverfahren

    Sie wurden geblitzt, Ihnen droht ein Fahrverbot?
    Im heutigen Verkehr kommt es schnell zu einer Ordnungswidrigkeit. Ob zu schnell gefahren, einen zu geringen Abstand eingehalten wurde oder auch nach einem Verkehrsunfall, es kann ein Bußgeld drohen. Doch nicht jedes Bußgeld ist gerechtfertigt.
    Gerade bei Messungen im Verkehr gibt es eine Vielzahl von Fehlerquellen. So muss das Messgerät geeicht und ordnungsgemäß eingestellt sein, der Bedienende muss geschult sein und der Verstoß muss einwandfrei nachgewiesen werden.
    Doch auch bei Feststellungen wie Rotlichtverstößen muss das Bußgeld nicht zwingend akzeptiert werden. Oft besteht die Möglichkeit von einem Fahrverbot abzusehen, wenn erhebliche wirtschaftliche oder berufliche Nachteile drohen, oder aufgrund von Messfehlern eine Buße vollständig abzuwenden.
     

    Schadensabwicklung mit Voll- und Teilkaskoversicherung

    Sie haben einen Unfall selbst verschuldet, Ihre Vollkaskoversicherung will den Schaden nicht oder nicht vollständig ersetzen?
    Die Vollkaskoversicherung ist verpflichtet Ihnen den Schaden an Ihrem Pkw zu ersetzen. Allerdings kommt die Vollkaskoversicherung nicht für Schadenspositionen wie Abschleppkosten oder Nutzungsausfall auf. Ferner ist häufig eine Selbstbeteiligung abzuziehen. Bei grober Fahrlässigkeit haftet sie quotenmäßig.
    Oft ist auch problematisch, dass sich die Versicherung auf eine Obliegenheitsverletzung beruft. Dies zum Beispiel, wenn der Fahrer auch nur eine kleine Menge Alkohol getrunken hat. Die Obliegenheitsverletzung muss aber relevant für das Schadensereignis gewesen sein.
    Ihr Pkw wurde z. B. durch Brand, Hagel oder sonstige Umwelteinflüsse beschädigt oder es ist In ihr Fahrzeug eingebrochen worden?
    Hier haftet Ihre Teilkaskoversicherung. Häufig versucht die Versicherung jedoch der Schadenszahlung zu umgehen, indem dem Geschädigten der Vorwurf der Manipulation oder der Falschangaben bei der Meldung des Schadens unterstellt wird.

    Fahrerlaubnisrecht

    Sie begehren die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis, oder es droht der Entzug der Fahrerlaubnis?
    Wir beraten Sie sowohl auf dem Weg zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis über Absolvierung von Kursen bis zur MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung), als auch bei drohendem Entzug der Fahrerlaubnis wegen Punkten, Alkohol oder Drogenmissbrauch. Zunehmend wird eine MPU auch bei älteren Verkehrsteilnehmern angeordnet wegen möglicher körperlicher Mängel.
    Die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis, insbesondere nach Fahren unter Alkoholeinfluss ist sehr schwierig, da im Rahmen der MPU glaubhaft gemacht werden muss, dass dies nicht wieder vorkommen wird. Es empfiehlt sich die Absolvierung eines Vorbereitungskurses.
    Das Punktesystem des Verkehrszentralregisters ist oft undurchsichtig. Wann verfallen meine Punkte? Was geschieht, wenn ein neuer Verstoß hinzukommt? Wie ist mein jetziger Punktestand? All dies ist zu beachten, damit die Fahrerlaubnis nicht entzogen wird.
    Ob die Mitteilungen und Anordnungen der Fahrerlaubnisbehörde korrekt sind, und welche Abwehrmaßnahmen es gibt, kann Ihnen ein Fachanwalt für Verkehrsrecht am besten erläutern.
     

    Kauf- oder Reparatur von Kraftfahrzeugen

    Sie haben einen Pkw gekauft und jetzt zeigen sich Mängel:
    Ob Nachbesserung, Schadensersatz oder Rücktritt vom Kaufvertrag. Rechtsanwalt Keck vertritt Sie bei der Geltendmachung Ihres Anspruches gegenüber dem Verkäufer. Ein Anspruch besteht, wenn der Mangel bereits bei Übergabe des Pkw vorlag, oder erst später entstanden ist. Dabei kann der Mangel sich auch aus einem bereits bestehenden Mangel erst entwickelt haben. Grundsätzlich ist nach einem Kauf dem Verkäufer bei auftretenden Mängeln die Möglichkeit einzuräumen, den Mangel zu beseitigen. Hierzu muss dem Verkäufer eine angemessene Frist zur Nachbesserung gesetzt werden. Ist diese Frist nicht gesetzt, ist ein Ersatz des Schadens oder gar ein Rücktritt nur in Ausnahmefällen möglich. Ferner ist zu beachten, ob es sich bei dem Verkäufer um einen Händler oder eine Privatperson handelt. Bei einem Händler muss dieser das Nichtvorliegen des Mangels bei Übergabe des Fahrzeuges beweisen, wenn ihm der Mangel bereits innerhalb eines halben Jahres nach Übergabe angezeigt wurde. Da dies dem Händler meist nicht gelingt, kommt diese Beweislastumkehr dem Verbraucher zu Gute.

Save the Date: Personaltag 2019 am 24.10.2019 - Anmeldungen ab August 2019

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